Nachdem die Westseite einigermaßen trocken war wurde diese erneut verputzt. Unser Baubegleiter hatte aber auch an der Ostseite, an der einige Stellen wohl ausgebessert wurden, hässliche Flecken und dergleichen entdeckt. Teilweise hat der Putz durch Ausbesserungsarbeiten eine ganze andere Struktur, es laufen „Nasen“ vom Regen herunter die jetzt angetrocknet sind. Für uns war klar das das so auf keinen Fall bleiben kann.

 

Wir informierten unseren Bauleiter darüber der sofort der Gipserfirma Bescheid geben wollte das hier auch nachgearbeitet werden muss.

 

Diese Woche waren die Gipser dann nochmals vor Ort. Da wir ja nicht den ganzen Tag auf der Baustelle sein können haben wir nicht mitbekommen was gemacht wurde.

 

Gestern traf ich mich dann mit dem Meister der Gipserfirma auf der Baustelle um nochmals die Flächen durchzugehen die einen grauen Anstrich erhalten sollen.

 

Ich fragte dann auch gleich was sie diese Woche gemacht hatten. Seine Antwort: Die Westfassade nochmals verputzt. Ok, das war auch gut so. Leider wusste er offensichtlich überhaupt nichts von der Ostfassade und ihren Mängeln. Also bat ich ihn auf´s Gerüst und zeigte ihm die betreffenden Stellen. Er meinte an einer Stelle wird ja sowieso grau gestrichen dann würde man das nicht mehr sehen. Das nahm ich ihm aber nicht so ganz ab da sich die Struktur des Putzes ja wohl kaum durch eine andere Farbe ändert? J

 

Er meinte das Haus hätte man bei den Temperaturen sowieso nicht mehr verputzen dürfen denn dadurch würden solche Sachen entstehen. Er war nicht bereit die komplette Seite nochmals zu überarbeiten.

 

Ich machte ihm also klar das es uns völlig egal war wie, warum und wieso das passiert war sondern das wir es so nicht akzeptieren. Wie er die Flecken beseitigt ist uns auch egal – wir sind nicht sein Auftraggeber. Fakt ist: So bleibt es nicht!

 

Er wollte noch gestern versuchen die Stellen zu beseitigen. Wir werden uns das Ergebnis heute anschauen und entscheiden ob wir damit zufrieden sind oder nicht. Schließlich sehen wir diese Fassade die nächsten 30 Jahre.